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Katzen in Literatur, Musik und Kunst

 
 

Im Laufe der Jahrhunderte ist unendlich viel über Katzen geschrieben worden, Positives wie Negatives, und es wäre tatsächlich recht schwierig, jene Werke auszuwählen, die für ihre Zeit am repräsentativsten sind.

 

Die Legende berichtet, daß Noah um Schutz vor Mäusen gebeten habe, als diese die Vorräte in der Arche aufzufressen begannen. Als Antwort darauf habe der Löwe geniest, und seinen Nüstern sei das erste Katzenpaar entsprungen. Ihr Anblick habe die Mäuse derart in Angst und Schrecken versetzt, daß sie in die nächsten Löchern verschwunden seien, was bis auf den heutigen Tag ihre Art, sich zu verstecken, geblieben ist.

Eine andere Legende erzählt, die Katze sei dermaßen bestrebt gewesen, die Arche zu verlassen, daß sie, als die Fluten zurückgingen, aufgesprungen sei, um rasch durch das Fenster zu entkommen.  Da hätte der Hund nach ihr geschnappt und ihr den Schwanz abgebissen, was zum einen die Entstehung der schwanzlosen Manx-Katzen und zum anderen den Ursprung der Feindschaft zwischen Hund und Katze erkläre.

 

In Skandinavien fuhr Freyja, die Göttin der Liebe und Schönheit, wie Venus in einem von zwei Hauskatzen gezogenen Wagen. Freyja wurde auch mit Nerthus, ihrer Mutter, gleichgesetzt, dem Symbol für die alles tragende Erde, und jeder, der für ihre Katzen Milch in die Getreidefelder stellte, erhielt, so hieß es, bei schlechtem Wetter besonderen Schutz für seine Ernte.

 

In der griechischen Mythologie wird von Diana, der Mondgöttin berichtet, sie habe die Katze erschaffen, um sich an ihrem Bruder Apoll zu rächen und ihn lächerlich zu machen, da er den Löwen, den König der Tiere, ersonnen hatte, um Diana zu erschrecken.

Aesop, der griechische Sklave, welcher der Sage nach um das Jahr 6 v. Chr.  lebte, machte als einer der ersten die Fabel zum Gegenstand der Literatur. Ein großer Katzenkenner kann er freilich nicht gewesen sein, denn die Fabel Der Adler, die Katze und das Wildschwein zeigt die Katze in sehr schlechtem Licht; sie stiftet Unfrieden zwischen ihren beiden auf einer Eiche sitzenden Nachbarn, und die Moral lautet, daß "Doppelzüngigkeit viel Schaden anrichtet"!.

Seither ist derart viel über Katzen geschrieben worden, daß es geradezu verwirrend ist: Es gibt Märchen, Sagen, Geschichten, Theaterstücke, Abhandlungen, Gedichte und Musicals, manche bekannt, andere nicht.

 

In Deutschland dürfte fast jedes Kind sie Geschichte vom "Gestiefelten Kater" kennen; in England begeistert die Cheshire-Katzeaus Alice im Wunderland groß und klein; und Rudyard Kiplings Märchen Die Katze geht ihre eigenen Wege hat internationalen Ruf erlangt. Ähnliches gilt von E.T.A. Hoffmanns Lebensansichten des Katers Murr. Von Goethe über Tucholsky zu Andersch und Walser, von Maupassant, Baudelaire zu Zola, von Poe zu James Joyce und Hemingway reicht die Liste illustrer Schriftsteller, die uns bekannte Katzengeschichten hinterlassen habe,

 

Aber nicht genug damit: Sogar Komponisten haben sich von Katzen inspirieren lassen. Man denke nur an Rossinis Duett Miau oder Prokofjews musikalisches Märchen Peter und der Wolf - beides Kabinettstückchen der Musikliteratur.

 

Selbstverständlich finden sich Katzen, seit sie zuerst auf ägyptischen Fresken erschienen, die Jahrhunderte durch in verschiedenster Weise und Gestalt auch in der Bildenden Kunst, Gemälde und Zeichnungen berühmter Künstler, Filme, Plakate und Werbefernsehen, geben die verschiedenen Aspekte dieser faszinierenden Geschöpfe in all ihrer Wandelbarkeit und scheinbaren Widersprüchlichkeit wieder.

 

Katzen zufriedenstellend zu zeichnen oder zu malen, ist sehr schwierig. Sie sind derart schnell in der Bewegung und so unglaubliche Energiebündel, daß sie kaum jemals lange genug stillsitzen, um als Modelle brauchbar zu sein. Das ist wahrscheinlich einer der Gründe dafür, daß es so viele Darstellungen von schlafenden Katzen gibt.

 

Italienische, holländische und flämische Maler haben Katzen in viele fromme Bilder aufgenommen. Jan Breughel malte Adam und Evas Vertreibung aus dem Paradies mit einer ausgestreckt schlafenden Katze, die bezeichnenderweise das Geschehnis völlig ignoriert. Leonardo da Vincis Zeichnungen erfaßten Katzen in ganz typischen Stellungen. Dürer, Rembrandt, Manet, Hogarth, Tintoretto und Picasso sind nur ein paar wenige unter den Künstlern, die Katzen in vielen Stimmungen verewigt haben, als verwöhnte Haustiere oder aristokratische Geschöpfe, manche als wahrhaft erschreckende Wesen und andere nur schattenhaft im Hintergrund.

Offenbar können Künstler, die eine Zuneigung zu Katzen haben, diese realistischer darstellen, sie in charakteristischen Haltungen erfassen und häufig auch ihre Persönlichkeit aufzeigen, während sie bei Künstlern, die sie lediglich als Modelle verwenden, eher hölzern wirken.

 

Seit Felix, der Kater zum ersten Mal über die Mattscheibe spaziert ist, sind zahllose Katzen auch in Trick- und anderen Filmen erschienen. Walt Disney hat sie in mehreren abendfüllenden Filmen auftreten lassen, in denen es ihnen immer gelang, den eigentlichen Stars die Schau zu stehlen.

 

Und wer erinnert sich nicht an den Kater in Frühstück bei Tiffany?

 

 

 
 

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