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Über die Herkunft der Katze...

 
 

...gibt es viele Legenden, z. B. das Noa mit seiner Arche schon lange auf den endlosen Wassern der Sintflut segelte, als sich ein Affe unsterblich in eine Löwin verliebte. Eines schönen Tages küsste er sie auf die Nase. Sie musste niesen und dabei entstand die Katze..., sicher wusste man allerdings nichts. :-)

 

Nachdem man Jahrhunderte forschte, um die Herkunft der Katze endlich genauer erklären zu können, ist man sich heute sicher, dass sie von der nordafrikanischen Wildkatze abstammt. Diese Form lässt sich besser zähmen als die europäische Hauskatze.

 

Die Katze hatte im alten Ägypten schon eine große Bedeutung. Sie wurde als heiliges Wesen verehrt. Dies zeigen nicht nur Katzenmumien, die gefunden wurden, sondern es zeigt sich auch in den Gottheiten.

 

Der Gott Ra, der Sonnengott, wurde eigentlich immer mit einem Katzenkopf dargestellt. Das Symbol der Katze findet man im Grunde in den verschiedensten Bereichen des alten Ägyptens.

 

Auch der älteste und eindeutigste Beweis der Katze als Haustier stammt aus Ägypten.

 

Die ersten Abbildungen von Katzen, die man in Ägypten fand, die aus dem 3. Jahrtausend v. Chr. stammen, lassen keine eindeutigen Schlüsse zu. Nur das Bild einer Katze mit einem Halsband, das in der Grabstätte von Ti (2600 v. Chr.) entdeckt wurde, weist auf eine engere Beziehung zum Menschen hin. In einer Grabstätte aus dem 2. Jahrhundert v. Chr. (1900 v. Chr.) fand man glaubwürdigere Anzeichen für eine Domestikation. Hier stieß man außer auf die Knochen von 17 Katzen, auch auf kleine Töpfe mit Milch.

 

Man nimmt heute an, dass die Katzen spätestens um 1600 v. Chr. domestiziert waren.

 

Die Ägypter fanden schon immer viel Gefallen an der Haltung und Zähmung von Wildtieren. Ihnen ist auch die Domestikation der Hauskatze gelungen. Sie erkannten bald ihre beachtlichen Fähigkeiten als Mäuse- und Rattenfänger. Diese kleinen Nagetiere stellten eine ständige Bedrohung für die ägyptischen Getreidevorräte dar.

 

Die Katze wurde aber nicht nur wegen ihrer Jagdqualitäten geschätzt, sondern auch wegen ihrer Schönheit und ihren scheinbar magischen Eigenschaften.

 

Besonders fasziniert waren sie von ihren Augen. Sie stellten fest, dass sich ihre Form bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen änderte und dass sie während der Nacht auf ungewöhnliche Weise leuchteten. Diese Besonderheit führte auf eine direkte Verwandtschaft mit der Sonne und dem Mond zurück. Da der Mond das Licht der Sonne widerspiegelt, musste die Leuchtkraft der Katzenaugen in gleicher Weise von der Sonne stammen.

 

Somit ist es kaum verwunderlich, dass die Ägypter diese besonderen Tiere den Göttern weihten.

 

Die höchste Bewunderung genossen die Katzen als lebende Vertreter der Katzengöttin Bastet. Sie waren streng geschützt. Sowohl Herodot als auch Diodorus berichteten davon, dass man im alten Ägypten mit schweren Strafen rechnen musste, wenn man eine Katze tötete. Dazu gehörte z. B. die Todesstrafe.

 

Röntgenaufnahmen von Katzenmumien zeigen aber, dass einige der einbalsamierten Katzen ein gebrochenes Genick aufweisen, und die meisten Tiere sehr jung gestorben sind.

 

Es sieht aus, als ob ägyptische Priester Katzen aufgezogen haben, um sie nach dem Tode oder nach der Tötung zu mumifizieren und anschließend als Opfergaben zu verkaufen.

 

Von den meisten wurden sie aber sehr fürsorglich behandelt. Man fütterte die geliebten Tiere mit rohem Fisch, mit Brotbrocken und Milch. Bei ihrem Tode scherte sich die Familie die Haare oder die Augenbrauen und brach in Wehgeschrei aus. Der Leichnam wurde nach traditionellen Riten einbalsamiert und als Mumien auf einem speziellen Katzenfriedhof begraben. Oft gab man ihnen auch Schalen voll Milch und gelegentlich sogar einbalsamierte Mäuse mit ins Grab und ließ sie auf diese Weise am Weiterleben nach dem Tode teilhaben.

 

Doch nicht nur im Ägypten galt die Katze als ein besonderes Wesen. Während sich die Katzen langsam aber sicher nach Indien, Japan usw. verbreiteten, wurden sie auch in anderen Ländern immer mehr geschätzt.

 

Das ruhige Katzenleben fand aber im Mittelalter in Europa ein Ende.

 

Katzen und ihre Besitzer wurden als Hexen verfolgt und verbrannt. Erst im 18. Jahrhundert gewann die Katze wieder ihren alten Ruf zurück und wurde gern als Ratten- und Mäusefänger eingesetzt.

 

Auch in verschiedenen Hexen- und Zaubermärchen hat die schwarze Katze immer noch eine große Bedeutung. Der Grund dafür liegt bei unseren germanischen Vorfahren. Dort galt die schwarze Katze als ein geheiligtes Tier der Wolkengöttin Freya. Sie ist die Beschützerin der Ehe. Es hieß, jeden Frühling würde sie mit einem Katzengespann durch die Luft reisen.

 

Bei den Christen wurde die Göttin jedoch bald zu einer Hexe und die schwarze Katze eine Begleiterin dieser. Es hieß, schwarze Katzen hätten dämonische Fähigkeiten.

 

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